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Ein Geschäftsjahr, komplett durchgerechnet

Lena ist selbständige Webdesignerin mit einer Einzelfirma im Kanton Bern. So sieht ihr Jahr in MILQ aus — von der ersten Buchung bis zur Steuererklärung.

Januar: einrichten

Beim ersten Start hinterlegt Lena ihre Firmendaten, das Geschäftsjahr (Kalenderjahr) und ihre QR-IBAN. Weil sie im Vorjahr die Umsatzgrenze überschritten hat, ist sie neu mehrwertsteuerpflichtig und wählt die Saldosteuersatz-Methode mit dem für ihre Branche festgelegten Satz.

Die Kategorien richtet MILQ automatisch ein — Honorare, Miete, Sozialversicherungen und so weiter. Sie passt nur zwei Bezeichnungen an ihre Sprache an.

Laufendes Jahr: erfassen

Jede Kundenrechnung schreibt Lena direkt in milq. Das PDF enthält den QR-Zahlteil, den ihre Kunden mit dem E-Banking einlesen können. Sobald eine Zahlung eingeht, markiert sie die Rechnung als bezahlt — die Einnahme entsteht dabei automatisch mit dem richtigen Datum.

Ausgaben erfasst sie einmal pro Woche: Betrag, Datum, Kategorie, Foto des Belegs. Für die Software-Abos aus dem Ausland setzt sie das Häkchen für die Bezugsteuer.

Juli und Januar: MWST abrechnen

Zweimal im Jahr erstellt sie die MWST-Abrechnung. MILQ rechnet den Bruttoumsatz der Periode mit ihrem Saldosteuersatz und füllt die Ziffern des ESTV-Formulars aus. Sie überträgt die Werte ins Portal, reicht ein und schliesst die Periode in MILQ ab — danach ist sie gegen nachträgliche Änderungen gesperrt.

Dezember: Abschluss vorbereiten

Vor dem Jahresende prüft Lena zwei Dinge. Erstens die offenen Posten: Zwei Rechnungen sind noch unbezahlt. Weil sie nach vereinnahmtem Entgelt abrechnet, gehören sie nicht ins alte Jahr — sie werden erst zur Einnahme, wenn das Geld eingeht.

Zweitens den Privatanteil am Geschäftsfahrzeug, den sie einmal jährlich als Korrektur erfasst.

Das Ergebnis

Am Jahresende sieht ihre Ergebnisrechnung so aus:

Ergebnisrechnung 2026

Einnahmen
Honorare Webdesign68'200.00
Honorare Beratung14'500.00
Lizenzeinnahmen2'300.00
Total Einnahmen85'000.00
Ausgaben
Miete Atelier11'760.00
Sozialversicherungen (AHV/IV/EO)8'420.00
Software und Abos3'180.00
Abschreibung Arbeitsgerät2'400.00
Weiterbildung1'950.00
Reisekosten1'480.00
Versicherungen1'320.00
Büromaterial und Porto470.00
Total Ausgaben30'980.00
Ergebnis (steuerbares Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit)54'020.00

Diese eine Zahl trägt Lena in ihre Steuererklärung ein. Dazu legt sie das Abschluss-PDF und das vollständige Journal bei — beides erzeugt MILQ mit je einem Klick. Das Belegarchiv als ZIP behält sie für den Fall einer Nachfrage.

Was das an Zeit gekostet hat

  • Einrichtung im Januar: etwa 20 Minuten
  • Laufende Erfassung: rund 10 Minuten pro Woche
  • MWST-Abrechnung: zweimal je 15 Minuten
  • Jahresabschluss: eine knappe Stunde inklusive Kontrolle

Zusammen etwa zehn Stunden im Jahr — für eine Buchhaltung, die vollständig, belegt und prüfungsfest ist.

Alle Zahlen sind erfunden und dienen der Veranschaulichung. Der Saldosteuersatz wird von der ESTV je Branche individuell festgelegt; der Normalsatz der MWST beträgt 8.1 %.

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